Paris: Weizenkurse trotz regen Exporten schwächer

Schwarzmeerware bleibt wettbewerbsfähig, aber deutsche und französische Anbieter kommen bei internationalen Ausschreibungen auch immer wieder zum Zug. Doch das reicht nicht, um der Sogwirkung sinkender US-Weizenkurse zu widerstehen.

Die Weizenkurse an der Börse in Paris haben auf Wochensicht um 2 auf 179 EUR/t nachgegeben. Dabei folgten sie den schwachen Vorgaben vom US-Markt. In Chicago werden die Notierungen durch positive Wetteraussichten, fortschreitende Weizenernte und Exportrückgang belastetet. Begrenzt werden die Kursverluste in Paris aber durch

die positiven Exportaussichten für EU-Weizen. Russland und die Ukraine bleiben zwar äußerst wettbewerbsfähig, aber bei internationalen Ausschreibungen kommen auch immer wieder deutsche und französische Anbieter zum Zug.

Französische Anbieter warten jetzt auf neue Ausschreibungen aus Algerien und Marokko, die zu den traditionell größten Abnehmern von französischem Weizen zählen. (AMI)