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Richtungssuche findet kein Ende

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union waren zuletzt noch immer auf der Suche nach einer einheitlichen Richtung. Der Durchschnittspreis für Schlachtfärsen konnte sich in der Woche zum 4. Januar knapp behaupten, während sich die Notierungen von Jungbullen und Schlachtkühen gegensätzlich entwickelten.

Für Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 725,44 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 0,5% weniger als in der Woche zuvor. In Dänemark trotzte die Notierung dem EU-Trend und legte um 3,4% zu. Ebenfalls bergauf ging es mit den Preisen in Frankreich, Österreich und Irland, allerdings lagen die Zuschläge zwischen 0,8 und 0,2% und damit deutlich niedriger. Knapp behaupten konnte sich die Notierung mit einem Minus von 0,1% in Belgien. In Deutschland wurden R3-Bullen 0,2% preiswerter gehandelt, in Spanien 0,6%. Erheblich kräftiger war der Abschlag mit 2,5% in Polen.

Höher als in der Vorwoche fiel der Durchschnittspreis bei Schlachtkühen aus. Tiere der Handelsklasse O3 erlösten laut Kommission 607,46 Euro/100 kg SG und damit 0,4% mehr. Überdurchschnittlich hohe Zuschläge von 3,2 und 1,9% gab es in Spanien und Dänemark. In Belgien und Frankreich wurde das Vorwochenniveau um jeweils 0,5% übertroffen. In Deutschland bewegte sich die Notierung seitwärts. In Polen wurden O3-Kühe 0,2% preiswerter gehandelt, in Irland 0,4%. In Österreich belief sich der Abschlag auf 1,8%.

Nur knapp behaupten konnte sich der EU-Preis für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3. Erlöst wurden der Kommission zufolge 730,00 Euro/100 kg SG; das waren 0,1% weniger als in der Woche zuvor. In Dänemark konnten sich die Mäster über ein Plus von 1,7% freuen. Ebenfalls über dem Vorwochenniveau lagen die Preise in Österreich, Polen und Spanien, wo es Aufschläge zwischen 0,6 und 0,3% gab. In Frankreich bewegte sich die Notierung seitwärts, in Belgien gab es einen Abschlag von 0,2%. In Irland wurden R3-Färsen 0,5% preiswerter gehandelt, in Deutschland belief sich das Minus auf 1,2%. AgE