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Preise leicht gestiegen

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben sich zuletzt einheitlich nach oben entwickelt, allerdings jeweils nur moderat. In der Woche zum 11. Januar erzielten Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 726,47 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) und damit 0,1% mehr als in der Woche zuvor.

In Schweden ging der Jungbullenpreis um 5,7% nach oben, in Litauen um 4,4%. Von den großen Rindfleischerzeugern in Europa verzeichnete nur Italien einen nennenswerten Anstieg, und zwar um 1,3%. In Frankreich, Deutschland, Polen sowie Belgien und Österreich blieb der Preis nahezu unverändert, während er in Irland um 1,3%, in Dänemark um 1,7% und in den Niederlanden um 6,1% sank. Rein statistisch wurde der Anstieg des EU-Durchschnittspreises aber auch durch einen massiven Preisverfall in Bulgarien gedämpft, den das Land ebenfalls für Kühe und Färsen vermeldete.

Die EU-Notierung für Schlachtkühe konnte etwas mehr zulegen als die für Jungbullen. Für Kühe der Handelsklasse O3 wurden der Kommission zufolge durchschnittlich 611,23 Euro/100 kg SG gezahlt, 0,6% mehr als zuvor. Hier wurden die Auswirkungen des bulgarischen Preisrutsches auf den Durchschnittspreis etwas aufgefangen durch einen massiven Preisanstieg in Lettland. In Schweden und Finnland kam es zu Preissteigerungen von 2,7% beziehungsweise 2,3%. Spanien meldete eine Teuerung um 2,4%, Deutschland um 1,8% und die Niederlande um 0,3%. In Irland und Italien fielen die Preise dagegen um jeweils 1,1% ab, in Dänemark um 0,3%.

Der Preis für Färsen in der EU befestigte sich etwas. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden der Kommission zufolge 731,22 Euro/100 kg SG aufgerufen und damit 0,2% mehr. In den Niederlanden fiel der Anstieg mit 34,7% markant aus. Geringer waren die Zuschläge in Deutschland mit 1,6% und Frankreich mit 0,5%. In Italien und Spanien waren Färsen jeweils 1,4% günstiger zu haben. In Irland ging der Preis um 1,0% nach unten, während er in Belgien und Österreich unverändert blieb. AgE