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Jungbullenpreise im Plus

Die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben zuletzt keine einheitliche Richtung gefunden. Während die Notierung für Jungbullen zulegte, traten die Preise für Schlachtkühe und Schlachtfärsen auf der Stelle. In der Woche zum 17. August wurde bei Jungbullen der Handelsklasse R3 im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten nach Angaben der EU-Kommission ein Preisanstieg um 0,6% auf 681,82 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) verzeichnet. Die Notierung erreicht damit einen neuen Höchstwert für 2025 und lag rund 170 Euro/100 kg SG über dem Preis der Vorjahreswoche.

Aus Italien wurde eine Preissteigerung um 11,1% gemeldet. Mäster aus Frankreich konnten sich über eine 1,1% höhere Notierung freuen. In Irland und Dänemark legten die Preise um jeweils 0,8% zu. Ein Aufschlag von 0,7% meldete Polen. In Deutschland stieg der Preis um 0,6% und in Spanien um 0,4%. Belgien dokumentierte um 0,1% niedrigere Auszahlungen für R3-Bullen. In Österreich sank der Preis um 0,3%.

Die EU-Preise für Schlachtkühe blieben nahezu unverändert. Tiere der Handelsklasse O3 erzielten durchschnittlich 612,19 Euro/100 kg SG. Überdurchschnittliche Zuschläge von 1,4% und 1,2% wurden in Frankreich und Polen registriert. In Belgien stieg der Preis um 0,6%. Ein Zugewinn von 0,4% wurde in Spanien verzeichnet. In Irland und Dänemark legten die Notierungen um 0,3% beziehungsweise um 0,2% zu. Geringere Preise mussten Rinderhalter in Deutschland und Österreich akzeptieren, der Abschlag betrug 1,1% beziehungsweise 1,5%. In Italien wurden 1,8% weniger bezahlt.

Im Vergleich zur Vorwoche geringfügig freundlicher fielen die EU-Preise für Schlachtfärsen aus. Tiere der Handelsklasse R3 wurden laut Kommission durchschnittlich mit 686,37 Euro/100 kg SG bezahlt; das bedeutete ein Plus von 0,1%. Eine Preissteigerung von 1,8% wurde aus Dänemark gemeldet. Freundlich präsentierten sich auch die Notierungen in Polen und Italien mit einem Aufschlag von jeweils 1,2%. In Frankreich wurden 0,7% mehr als in der Woche zuvor gezahlt. Österreich und Irland meldeten ein kleines Plus von 0,3% beziehungsweise 0,1%. Zu einem Abschlag von 0,1% kam es in Spanien. Um 0,2% und 0,3% gab der Preis in Belgien und Deutschland nach. AgE