Färsen und Schlachtkühe billiger
Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben sich in der Woche zum 25. Oktober uneinheitlich entwickelt. Während Jungbullen im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten geringfügig teurer gehandelt wurden, gaben die Preise für Schlachtkühe und Färsen nach.
Jungbullen der Handelsklasse R3 erzielten nach Angaben der EU-Kommission durchschnittlich 649,83 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG). Das waren 0,1% mehr als in der Vorwoche. Besonders kräftig stiegen die Notierungen in Dänemark und Tschechien mit Aufschlägen von 2,8 und 2,0%. Auch in Finnland und Italien legten die Preise mit 1,0 beziehungsweise 1,1% überdurchschnittlich zu. In Rumänien gaben die Notierungen dagegen um 3,7% nach. Rückgänge von 0,5% und 0,3% verzeichneten zudem Polen und Deutschland.
Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurden laut Kommission im EU-Mittel 537,02 Euro/100 kg SG gezahlt, 0,7% weniger als in der Vorwoche. Deutliche Preissteigerungen gab es in Bulgarien mit 7,0%, Lettland mit 6,5% und Ungarn mit 5,7%. In Portugal gingen die Notierungen dagegen um 4,4% zurück, in Litauen um 3,7%. Auch in Österreich und Frankreich verbilligten sich Schlachtkühe mit Rückgängen von 2,2 beziehungsweise 1,2%. In Deutschland sanken die Preise leicht um 0,1%.
Rückläufig entwickelte sich der Durchschnittspreis auch für Schlachtfärsen. Tiere der Handelsklasse R3 erlösten nach Angaben der EU-Kommission 680,35 Euro/100 kg SG und damit 0,8% weniger als in der Vorwoche. Deutliche Zuwächse verzeichneten Rumänien mit 9,6% und Ungarn mit 9,1%. In Italien und Lettland gingen die Notierungen dagegen um 5,6 beziehungsweise 6,3% zurück. Auch in Dänemark, Österreich und Deutschland verbilligten sich R3-Färsen um 2,1, 0,8 und 0,4%. AgE
