Stillstand am Käsemarkt
Unverpackte Butter ist an der Börse in Kempten erneut etwas teurer gehandelt worden. Die Notierung wurde am Mittwoch (29.7.) bei einer abwartenden Nachfrage um 5 Cent angehoben; damit ergab sich ein Preisband von 4,00 bis 4,10 Euro/kg. Preislich unverändert ging hingegen Päckchenbutter in den Markt; sie wurde erneut in einem Korridor von 3,80 bis 4,60 Euro/kg verkauft. Berichtet wurde von einer ferienbedingt normalen Nachfrage.
Hochsommerlichen Stillstand bot indes der Käsemarkt. An der Kemptener Börse wurden Emmentaler und Viereckhartkäse wie in der Vorwoche für 4,70 bis 6,40 Euro/kg angeboten. Auch der Preis für Allgäuer Emmentaler blieb konstant; er wurde wiederum auf 7,70 bis 8,20 Euro/Kilogramm festgesetzt. Nicht von der Stelle kamen auch die Notierungen für Gouda und Edamer in Hannover. Blockware kostete erneut 3,20 bis 3,40 Euro/kg, während Brotware für 3,25 bis 3,55 Euro/kg abgesetzt wurde.
Lediglich eine kleine Veränderung gab es bei Magermilchpulver für den deutschen Großhandel. Der Preis für lose Sprühware in Futtermittelqualität verteuerte sich um 5 Cent; damit ergab sich die neue Spanne von 2,50 bis 2,55 Euro/kg. Ware in Lebensmittelqualität hielt die 2,75 bis 2,95 Euro/kg. Auch der Preis für Vollmilchpulver blieb unangetastet bei 3,20 bis 3,35 Euro/kg.
Hitzewelle bremst Milchproduktion
Laut der Börse in Kempten haben sich die Milchanlieferung der Landwirte an die deutschen Molkereien zuletzt seitwärts bewegt. Es sei von anhaltend niedrigen Inhaltsstoffen berichtet worden. Durch die erneute Hitzewelle dürften sich die angelieferten Milchmengen wieder nach unten bewegen. In Nordrhein-Westfalen sank die Milchmenge zum Monatsende deutlich unter das Vorwochenniveau, und zwar um fast 7%; der Vorsprung zur Vorjahreswoche betrug aber immer noch 8,8%. AgE
