Skip to main content

Rapserträge enttäuschen

Die Rapsernte 2026 ist in Deutschland wegen Hitze und Schädlingsbefall deutlich kleiner als erwartet ausgefallen. Darauf hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) am Mittwoch (16.9.) hingewiesen. Aufgrund der guten Bestandsentwicklung hatte es zunächst Aussichten auf höhere Erträge gegeben. Insgesamt dürfte die Erntemenge laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei rund 3,5 Mio. Tonnen liegen, was einem Rückgang von knapp 13% gegenüber 2025 entsprechen würde.

 

Allerdings hätten die Erntemengen regional und einzelbetrieblich stark variiert, betonte die Förderunion. Aus dem Norden, Osten und aus Teilen Süddeutschlands seien nur mäßige bis enttäuschende Hektarerträge gemeldet worden. 

 

Verluste durch Schädlinge

 

Gründe liegen in der Hitzeperiode im Frühsommer und dem Auftreten von Rapserdfloh und Schotenschädlingen. Laut UFOP können Schädlinge mit den aktuell noch zugelassenen Insektiziden nur noch unzureichend bekämpft werden. Für die kommende Saison seien "dringend Fortschritte bei der Zulassung erforderlich". Aufgrund der Niederschläge der vergangenen Wochen seien die Startbedingungen für die Winterrapsaussaat zur Ernte 2027 verbessert. AgE