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Preise legen einheitlich zu

Die Durchschnittspreise für Schlachtrinder in der Europäischen Union haben in der Woche zum 13. September einheitlich zugelegt. Die Notierungen für Jungbullen gingen von der Abwärts- in die Aufwärtsbewegung über. Schlachtfärsen verteuerten sich abermals, während sich der Preis für Schlachtkühe nach seinem vorherigen Stillstand nach oben bewegte. 

 

Konkret kosteten Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 638,49 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG); das waren 0,6% mehr als in der Woche zuvor. Den mit 3,1% größten Aufschlag meldete Dänemark. In Polen erlösten Jungbullen 1,9% mehr, in Österreich 1,4% mehr und in den Niederlanden 1,2% mehr. In Deutschland wurden 648,91 Euro/100 kg SG und damit 0,4% mehr gezahlt. Abschläge gab es nur wenige. Den mit 9,5% größten mussten die Landwirte in Lettland hinnehmen. 

 

Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurden laut Kommission durchschnittlich 545,29 Euro/100 kg SG aufgerufen, was einem Preisanstieg um 0,2% entsprach. Die Aufwärtsentwicklung konnte auch durch spürbare Abschläge von bis zu 14,3% in Bulgarien, Estland und Ungarn nicht verhindert werden. Von den großen Erzeugerländern verzeichneten Frankreich und Dänemark jeweils Preisrückgänge, und zwar von 0,5 beziehungsweise 0,4%. In Polen ging die Notierung seitwärts, während sie in Deutschland um 0,3% auf 533,51 Euro/100 kg SG zulegte. In Irland gab es 1,4% mehr, in Spanien 1,6% mehr und in Österreich 4,6% mehr. Über den mit 16,3% größten Aufschlag konnten sich die Landwirte in Slowenien freuen. 

 

Der mittlere Preis für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 kletterte der Kommission zufolge um 0,5% auf 678,53 Euro/100 kg SG nach oben. Die Spanne der Veränderungen in den einzelnen Ländern reichten von einem Abschlag von 3,0% in Kroatien bis zu einem Plus von 26,8% in den Niederlanden. Dieser Wert könnte in der Folgewoche eventuell korrigiert werden, denn in den anderen großen Erzeugerländern waren die Preisbewegungen zuletzt erheblich kleiner. Belgien, Polen, Österreich und Irland registrierten Preisanstiege von jeweils zwischen 0,3 und 0,9%. In Deutschland befestigte sich die Notierung um 1,0% auf 636,00 Euro/100 kg SG. In Frankreich blieb sie nahezu wie gehabt, während sie in Spanien um 0,3% und in Dänemark um 2,5% nachgab. AgE