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Päckchenbutter teurer gehandelt

Zumindest etwas Bewegung hat der börslichen Butterhandel am Mittwoch (5.8.) in Kempten gezeigt. Abgepackte Butter ging bei einer urlaubsbedingt guten Nachfrage verteuert in den Markt. Die Notierungskommission hob für das 250-Gramm Päckchen den oberen Wert der Preisspanne um 10 Cent an, womit sich ein Band von 3,80 bis 4,70 Euro/kg ergab. Unverpackte Ware wurde hingegen ohne Veränderung zur Vorwoche abgesetzt; sie war weiterhin für 4,00 bis 4,10 Euro/kg zu haben. Berichtet wurde von einem belebten Interesse.

 

Am Käsemarkt drehte sich die Preisschraube teils nach unten. An der Kemptener Börse ging Allgäuer Emmentaler günstiger in den Markt. Der untere Wert wurde deutlich um 20 Cent gesenkt; dies ergab einen Preiskorridor von 7,50 bis 8,20 Euro/Kilogramm. Emmentaler und Viereckhartkäse bleib preislich stabil und wurde erneut für 4,70 bis 6,40 Euro/kg angeboten.

 

In Hannover wurden Gouda und Edamer ebenfalls teurer gehandelt. Sowohl bei Blockware als auch bei Brotware wurde der kleinere Spannenwert jeweils um 5 Cent nach oben korrigiert. Damit kostete Blockware 3,25 bis 3,40 Euro/kg, während Brotware für 3,30 bis 3,55 Euro/kg Abnehmer fand.

 

Auch bei Magermilchpulver für den deutschen Großhandel legten die Preise zu. Lose Sprühware in Futtermittelqualität verteuerte sich um 7 Cent und sprang damit auf die neue Spanne von 2,57 bis 2,62 Euro/kg. Ware in Lebensmittelqualität verteuerte sich am unteren Rand um 3 Cent und ging für 2,78 bis 2,95 Euro/kg in den Handel. Der Preis für Vollmilchpulver kletterte um 5 Cent auf einen Korridor von 3,25 bis 3,40 Euro/kg.

 

Kieler Rohstoffwert steigt leicht an

Der Kieler Rohstoffwert (KRW) legte nach zwei Monaten mit sinkendem Indexwert wieder leicht zu. Der vom Institut für Ernährungswirtschaft (ife) der Uni Kiel monatlich aus den Notierungswerten für Butter und Magermilchpulver an der Börse Kempten berechnete Wert lag im Juli bei 36,0 Cent je Kilogramm Milch; gegenüber dem Vormonat ist das ein kleines Plus von 0,3 Cent oder 0,8%. Auf Jahresfrist gesehen hat der Rohstoffwert kräftig verloren. Im Vergleich zu Juli 2025 ist er um 12,7 Cent gefallen; das ist ein Rückgang von 26%.

 

GDT-Butter rutscht weiter ab

Erneut hat sich Butter an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) in Neuseeland verbilligt. Bei der Auktion am Dienstag (4.8.) pendelte sich ein Preis von umgerechnet 4.523 Euro/t ein; das waren 1,5% weniger als beim vorangegangenen Termin. Im Vergleich zum letzten Preishoch am 17. März 2026 hat Butter an der GDT nunmehr 24% verloren.

 

Leicht nach oben ging es mit Magermilchpulver. Hier meldete die Handelsplattform einen Auktionspreis von 2.823 Euro/t, womit der vorangegangene Wert um 0,9% übertroffen wurde. Gegenüber dem Zwischenhoch vom 19. Mai büßte Magermilchpulver laut GDT aber 8,2% ein. Ohne preisliche Veränderung zur Auktion am 21. Juli wurde Vollmilchpulver gehandelt, und zwar für 3.015 Euro. AgE