Insgesamt wenig Bewegung
Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben sich zuletzt nur wenig bewegt. In der Woche zum 25. Januar erlösten Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 730,37 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG); das waren 0,1% mehr als in der Vorwoche.
Der Anstieg des Durchschnittspreises wurde allerdings durch einen markanten Preisrückgang von rund 27,8% in der Slowakei ausgebremst. In Deutschland ging die Notierung um 0,1% zurück. In Italien kam es zu einem Aufschlag von 2,3%, in Dänemark und Spanien von jeweils 0,8% und in Polen von 0,7%.
Bei den Schlachtkühen zog der Durchschnittspreis abermals kräftiger an als bei den Jungbullen. Für Tiere der Kategorie O3 wurden laut Kommission 618,14 Euro/100 kg SG gezahlt, was einem Plus von 0,4% entsprach. Deutschland und Dänemark meldeten Preisaufschläge von jeweils 0,6%, Frankreich von 0,5%. Dagegen ging der mittlere Preis in Italien um 1,3% nach unten, in Spanien und Österreich um jeweils 0,4%.
Der Preis für Schlachtfärsen trat zuletzt auf der Stelle. Tiere der Handelsklasse R3 notierten den Kommissionsangaben zufolge bei 733,53 Euro/100 kg SG und damit auf dem Niveau der Vorwoche. Italien verzeichnete allerdings einen Preisrückgang von 5,3%, Tschechien von 4,1%. In Belgien, Polen und Deutschland blieb der Preis unverändert oder ging um maximal 0,2% nach unten. In Dänemark und Österreich konnten sich die Halter von Schlachtfärsen derweil über Aufschläge von 1,7% beziehungsweise 0,7% freuen. AgE



