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Weiter im Aufwind

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben sich zuletzt weiter befestigt. Die Durchschnittspreise für Jungbullen, Schlachtkühe und Schlachtfärsen haben in der Woche zum 18. Januar zugelegt. Jungbullen der Handelsklasse R3 erlösten nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 729,94 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG); das waren 0,5% mehr als in der Vorwoche.

 

In Deutschland konnten die Mäster ihre R3-Bullen 1,0% teurer absetzen. Mit geringeren Aufschlägen zwischen 0,5 und 0,2% musste man sich in Österreich, Frankreich und Dänemark begnügen. In Belgien und Irland gaben die Notierungen jeweils um 0,4% nach. Spürbar kräftiger fielen die Abschläge in Polen, Spanien und Italien aus, wo das Vorwochenniveau um 1,2 bis 7,3% verfehlt wurde.

 

Kräftiger als bei den Jungbullen zog der Durchschnittspreis für Schlachtkühe an. Für Tiere der Kategorie O3 wurden laut Kommission 615,72 Euro/100 kg SG gezahlt; das entsprach einem Plus von 0,7%. Sehr freundlich präsentierte sich die Notierung in Österreich, wo es zu einem Aufschlag von 4,2% kam. Überdurchschnittliche Anstiege gab es auch in Polen und Deutschland, die allerdings mit 1,7 und 1,1% bescheidener ausfielen. In Belgien und Dänemark verteuerten sich O3-Kühe jeweils um 0,5%, in Frankreich um 0,3%. In Spanien und Irland bewegten sich die Notierungen seitwärts, während es in Italien zu einem Abschlag von 1,5% kam.

 

Erneut teuerer gehandelt wurden auch Schlachtfärsen. Tiere der Handelsklasse R3 notierten den Kommissionsangaben zufolge bei 733,45 Euro/100 kg SG; das waren 0,3% mehr als in der Vorwoche. In Italien konnten sich die Mäster über ein Plus von 4,1% freuen. Mit geringeren Zuschlägen von 0,7 und 0,6% musste man sich in Frankreich und Deutschland begnügen. In Österreich stagnierten die Preise, in Belgien waren R3-Färsen 0,2% preiswerter zu haben. In Dänemark und Spanien gaben die Notierungen jeweils um 0,5% nach. In Irland wurde das Preisniveau der Vorwoche um 0,8% verfehlt, in Polen um 1,0%. AgE