Getreide- und Ölsaatenmarkt
In Abwesenheit der feiertagsbedingt fehlenden US-Sojakomplexdaten konnten die EU-Rapssaatfutures gestützt von den festeren Roh- und Palmölmärkten weitere Notizgewinne verbuchen. Der Frontmonat November 2026 kletterte in Paris um 3,50 Euro/t nach oben und beendete die gestrige Euronext-Sitzung bei 555,50 Euro/t. In Kanada fand aufgrund des "Labour Days" kein Handel statt. Am heutigen Morgen zeigen sich die kanadischen Canola-Futures innerhalb der Computerbörse fester.
Gestern blieben die CBoT-Daten vom US-Sojakomplex feiertagsbedingt aus. Am heutigen Morgen zeigen sich die Sojabohnen- und Sojaölnotierungen innerhalb der Computerbörse im grünen Kursbereich. Die Sojaschrotfutures notieren hingegen etwas leichter.
Getreidebörsen starten mit unterschiedlichen Vorzeichen in die neue Handelswoche
Die Weizennotierungen an der Matif konnten sich von dem schwächeren Trend der letzten beiden Handelstage lösen und legten zum Wochenstart zu. Der demnächst führende Dezember schloss mit 249,25 €/to (+3,00) und beide nachfolgenden Futures notierten bei 247,50 €/to. Die Maiskurse an der Euronext verbuchten leichte Gewinne und der Frontmonat legte 0,25 auf 268,00 €/to zu.
Zum Wochenstart gab es aus Übersee aufgrund des "Labor Day" keine Vorgaben. Heute Morgen notiert die elektronische Vorbörse an der CBoT mit zweistelligen Aufschlägen beim Weizen. Der Dezember steht aktuell bei rund 757,00 US-Cent/bushel (+23,00). Die über das Wochenende geführten Gespräche mit US-Sondergesandten in Moskau und Kiew blieben laut den Medien ergebnislos. Entsprechend rechnet der Handel erstmal mit einer Fortführung der gegenseitigen Angriffe und sorgte damit für festere Schlusskurse. Die Nachrichten, dass Ägypten, der Sudan und einige westafrikanische Staaten Weizen gekauft haben gab zusätzliche Unterstützung. Beim Weizentender für Saudi-Arabien waren die Angebote zu hoch und es gab es keine Zuschläge.
ZMP
