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Getreide- und Ölsaatenmarkt

Getreidemarkt

Euronext: Am Freitag legten die Weizennotierungen an der Matif nochmal etwas zu und der Maitermin schloss mit 210,50 €/to (+1,25). Die Futures für die neue Weizenernte konnten bis zu +2,75 €/to zulegen und die Schlusskurse lagen zwischen 217,50 und 228,25 €/to. Mit Start am heutigen Montag scheint die Luft aber schon wieder raus zu sein. Die tatsächliche Marktsituation mit ihren hohen Bestandsmengen überlagert so langsam die politischen Einflüsse.

Die Analysten von FranceAgriMer haben ihre Schätzung für die französischen Bestände unverändert mit 84% in den besten Kategorien bewertet.

Die Euronext-Maisnotierungen folgten den Vorgaben vom Weizen. Die beiden vorderen Termine legten bis zu +1,75 €/to zu und beendeten die Handelswoche mit 212,00 bzw. 213,25 €/to.

 

Ölsaatenmarkt

Am vergangenen Freitag fanden die Euronext Rapsnotierungen keine gemeinsame Linie und gingen mit unterschiedlichen Vorzeichen aus dem Euronext-Handel. Der führende Mai-Kontrakt notierte zum Börsenschluss bei 511,25 Euro/t (-3,75). Die nachfolgenden Liefertermine beendeten den Handelstag zwischen minus 1,50 Euro/t und plus 1,00 Euro/t. An den hiesigen Kassamärkten kam es (wie auch an den Vortagen) zu einigen Anschlussgeschäften bis einschließlich Dezember 2026.

 

Die kanadischen Canola-Futures legten im Fahrwasser der festeren Rohölmärkte und gestützt vom leichteren Can-Dollarkurs weiter zu und schlossen auf dem höchsten Stand seit acht Monaten. Der Frontmonat Mai 2026 kletterte an der ICE um +5,60 Can-$/t auf 739,90 Can-$/t nach oben.

 

US-Sojakomplex: Zum Wochenschluss tendierten alle drei Sojaprodukte an der CBoT seitwärts und beendeten den Börsentag nahe dem Vortagsniveau. Im Fokus der Marktteilnehmer standen neben dem Nahost-Konflikt hauptsächlich die Wettermärkte in Brasilien, dem weltweit größten Sojabohnenexporteur. Laut AgRural wurden aufgrund der nahezu durchgehenden Niederschläge der letzten Wochen in vielen brasilianischen Anbauregionen bis zum 12. März 2026 lediglich 50% der geplanten Sojabohnenfläche abgeerntet und damit gut 10% weniger als zum gleichen Vorjahreszeitpunkt. Im wichtigsten Anbaugebiet, Mato Grosso, konnten allerdings schon 85% der Anbaufläche geerntet werden.

ZMP