Anstieg von gut 1 Prozent im Juni

Energie kostete im Vergleich zum Vorjahresmonat 2,1% weniger.

Die Verbraucher in Deutschland mussten im vergangenen Monat beim Einkauf von Lebensmitteln etwas tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag (1.7.) auf der Basis vorläufiger Daten mitteilte, lagen die Verbraucherpreise für Nahrungsgüter im Juni 2024 um durchschnittlich 1,1% über dem Vorjahresniveau. Im Mai hatten sie im Mittel um 0,6% darüber gelegen, im April um 0,5%. Im März war sogar ein Rückgang um durchschnittlich 0,7% verzeichnet worden.

Entgegen der Preisentwicklung bei den Lebensmitteln schwächte sich die allgemeine Inflationsrate im Juni etwas ab, und zwar von zuvor 2,4% auf 2,2%, womit sie wieder dem Niveau von April und März dieses Jahres entsprach. Maßgeblich dafür war vor allem der gegenüber Juni 2023 erfolgte Rückgang der Energiepreise um 2,1%. Preistreiber waren zuletzt die Dienstleistungen, die sich im Mittel um 3,9% verteuerten.

Für die erste Jahreshälfte 2024 errechnet sich für die Lebensmittel eine mittlere Verteuerung um 1,0% gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2023. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren die Nahrungsmittelpreise noch um 12,4% gestiegen und damit mehr als doppelt so stark wie die allgemeine Inflationsrate mit 5,9%. Im Kalenderjahr 2022 hatte sich die Nahrungsmittelinflation im Vorjahresvergleich auf 13,4% belaufen. AgE