Schwache Fleischnachfrage lässt Schlachtschweinepreis sinken

Dem Preisdruck führender exportorientierter Schlachtunternehmen können sich die an der Preisempfehlung beteiligten Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaften nicht entziehen. Feiertagsbedingt gibt es häufig moderate Überhänge an Schlachtschweinen.

 

Knackpunkt ist allerdings der Preisverfall im Handel mit den

typischen Artikeln nach Asien. Im Inlandshandel gibt es bis auf

Nacken eine enttäuschend schwache Fleischnachfrage. Absatzprobleme

bereiten vielen Verkäufern Abschnitte und Verarbeitungsware. Auch

die Nachfrage nach Backen, die sonst während der Grillsaison rege

gehandelt werden, lässt zu wünschen übrig.

Der Preisverfall des Schinkens im Italienhandel setzt den Markt

unter Druck. Zudem ist das Aufkommen an Schweinefleisch europaweit

groß, bei einem oft rückläufigen Fleischkonsum und sehr hohen

Schlachtgewichten.(AMI)